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Bei den Angestellten in niedrigerer Position erwies sich das Verhältnis dagegen als umgekehrt. Sie verglichen die Position von 222 924 Berufstätigen aus der deutschen Privatwirtschaft und stellten fest, dass Menschen mit Nachnamen wie Kaiser, König oder Fürst in den Chefetagen überrepräsentiert sind: Unter tausend Managern kommt ein solcher Familienname 27-mal so häufig vor, wie nach der statistischen Häufigkeit zu erwarten wäre – und kaum einer trägt den Namen Bäcker, Bauer oder Koch.

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Vergangene Woche veröffentlichte der Leipziger Namenforscher Thomas Liebecke seine jüngsten Erhebungen.Felix, so stellte er nach einer Internet-Umfrage fest, ruft das Bild eines sportlichen, frechen Jungen hervor – der allerdings nicht durch Intelligenz auffällt.Offenbar trauen Vorgesetzte den Kollegen mit Namen wie Kaiser automatisch mehr Führungsqualitäten zu – und erleichtern ihnen den Aufstieg.Genauso relevant sind Vornamen für die Karriere, stellten Psychologen der TU Chemnitz fest.Als schlau (und aus wohlhabender Familie stammend) gilt hingegen Maximilian.

Eine Elfriede, von der sie nichts außer ihrem Namen wussten, erschien ihnen als dumm – eine Lea hingegen als schlau.Dass der Einfluss von Vornamen früh zum Tragen kommt, deckte 2009 eine Studie der Universität Oldenburg auf, an der sich 2000 Grundschullehrer beteiligten: In ganz Deutschland hegen Pädagogen Vorurteile gegen Kinder mit Namen wie Justin, Marvin, Cedric, Mandy, Angelina, Chantal, Maurice oder Kevin und ordnen sie einem bildungsfernen Unterschichtmilieu zu. Zu diesem Namen fielen den Lehrkräften am häufigsten die Attribute "verhaltensauffällig" und "leistungsschwach" ein. Wer etwa "Kaiser" oder "König" heißt, macht in Deutschland eher Karriere als ein "Bäcker" oder "Koch", ergab eine Studie, die britische Wissenschaftler der Universität Cambridge vor wenigen Wochen publizierten. Was wir spontan mit Namen verbinden, hat großen Einfluss auf unser Leben, das bestätigt auch die Forschung.Je moderner Menschen den Vornamen einer Person empfinden, desto jünger schätzen sie diese ein.Verblüffend war, dass die Testpersonen unbewusst auch sofort folgerten: je jünger, desto attraktiver und intelligenter.