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Der Protest am Stand der israelischen Botschaft dauerte wenige Minuten.

Vor wenigen Wochen hatte "Berlin against Pinkwashing" gefordert, die Vertreter Israels auszuladen.

Zu dem in Deutschland und auf dem queeren Straenfest noch ungewhnlichen Protest schrieb die Gruppe in einer englischsprachigen Pressemitteilung, man wolle die Menschen daran erinnern, "dass, whrend der israelische Staat mit seiner zynischen LGBT-PR-Kampagne beschftigt ist, Palstina noch immer kolonialisiert ist und Palstinenser noch immer unter illegaler Besatzung leben".

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In Fotos und einem professionell erstellten Video haben die Handvoll Aktivisten festgehalten, wie sie sich scheintot auf den Boden legen oder Banner hochhalten wie "No Pride In Israeli Apartheid" oder "2,300 tot in Gaza, das knnt ihr nicht pinkwashen".Mit dem an "Whitewashing" (Beschnigung) angelehnten Schlagwort wird, teilweise auch in Israel und nicht immer mit antisemitischen Motiven, eine angebliche Instrumentalisierung von LGBT-Rechten durch die israelische Politik beklagt, die von der Behandlung der Palstinenser ablenken solle.Die Pressestelle der Polizei gibt an, man habe kurz nach 15 Uhr die Personalien von neun Personen festgestellt, nachdem diese eine unangemeldete Aktion durchgefhrt hatten und eine Anzeige wegen Verstoes gegen das Versammlungsgesetz vorlag.Man habe die Personen nach der Feststellung vor Ort sofort entlassen, Anzeigen oder Berichte zu Gewaltvorfllen lgen nicht vor.Vor wenigen Wochen hatte die Gruppe bereits in einer Pressemitteilung und einer von knapp ber 100 Menschen unterzeichneten Online-Petition die Organisatoren des Motzstraenfests aufgefordert, Vertreter Israels zu verbannen, wie man es bei der Af D gemacht habe: "Erlaubt es Vertreter*innen des Staates Israel nicht, an unserer Feier von Menschenrechten und Gleichheit teilzunehmen. " Propaganda betrieb freilich zunchst "Berlin Against Pinkwashing".

In einer Pressemitteilung gab die Gruppe am Montag an, ein Mitarbeiter der Botschaft habe auf einen Fotografen eingeschlagen.

Dann sei die Gruppe von Sicherheitspersonal und Polizei verfolgt und zu einer Personalienfeststellung festgehalten worden.

Soweit zumindest der entsprechende Eintrag bei Facebook in der hnlich lautenden Pressemitteilung wird in der berschrift ("Activists detained") und im Text gezielt das Missverstndnis geweckt, die Polizei habe die Personen inhaftiert.

Ein mageblicher Aktivist der Gruppe ist Belal Awad, der sich auf Twitter als "britisch-irakisch-algerischer Journalist" bezeichnet und frher fr die Agentur RUPTLY des Propagandasenders "Russia Today" arbeitete, die sich gezielt und verstrkend auf Konflikte in westlichen Staaten strzt.

(Bild: Berlin against Pinkwashing / Activestills) Antisemitismus oder legitime Kritik an Israels Politik?

Am Sonntag haben mehrere Aktivisten der Gruppe "Berlin Against Pinkwashing" ein "Die-In" vor dem Stand der israelischen Botschaft beim Lesbisch-schwulen Stadtfest in der Fuggerstrae durchgefhrt.